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Erblich bedingter Haarausfall

Der erblich bedingte Haarausfall stellt im Erwachsenenalter bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache des Haarverlustes dar. Etwa 50 % aller Männer sind davon betroffen und ca. 10 bis 20 % der  Frauen leiden unter dieser Form des Haarausfalls.
Das Erscheinungsbild und der Verlauf sind bei Mann und Frau jedoch unterschiedlich ausgeprägt.

Alopecia andogenetica beim Mann

Der anlagebedingte Haarausfall kann beim Mann schon im frühen Erwachsenenalter beginnen. Er wird durch mehrere noch unbekannte Gene vererbt, sodass der Verlauf schwer voraussehbar ist. Im Stadium 1 bilden sich Geheimratsecken und/oder kahle Stellen am oberen Hinterkopf. Beide Kahlregionen vergrößern sich über das Stadium 2, bis sie im Stadium 3 zu einer Vollglatze zusammenlaufen und nur ein Haarkranz bleibt.

Alopecia androgenetica bei der Frau

Bei der androgenetischen Alopezie vom weiblichen Typ, von der mehr als die Hälfte der Frauen mit Haarausfall betroffen sind, zeigt sich ein anderer Verlauf. Es kommt - vom Scheitel ausgehend - zu einer mehr oder weniger starken Ausdünnung des Haares im Oberkopfbereich, die sich in schweren Fällen bis in den Seitenbereich fortsetzen kann. Zu einer echten Glatzenbildung kommt es bei dieser Alopezie-Form der Frau jedoch äußerst selten.

Ursachen des androgenetischen Haarausfalls

Die anlagebedingte Alopezie ist zurückzuführen auf eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzel auf ein biologisch aktives Stoffwechselprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das sogenannte Dihydrotestosteron (DTH). Der Haarfollikel verkümmert und der Haarzyklus verkürzt sich, bis schließlich kein Haar mehr nachwächst.

Bei Frauen liegt die Ursache meist in einer Überempfindlichkeit  der Haarwurzel gegenüber dem natürlich vorhandenen Testosteron.

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